Windows XP- und Hardware-Tuning P1

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Windows XP- und Hardware-Tuning P1

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Tuning am BIOS, eine einfache und wirkungsvolle Ergänzung zu teuren Anschaffungen – wenn man weiß, wie! In diesem Workshop wollen wir Ihnen erklären, welche Einstellungen, die ja oft für den Laien sehr kryptisch beschrieben sind, welchen Effekt haben. Hierbei konzentrieren wir uns auf die wichtigsten, geschwindigkeitsrelevanten BIOS-Einstellungen. In einem weiteren Teil gehen wir dann noch auf die Möglichkeit von BIOS-Updates ein.

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Nội dung Text: Windows XP- und Hardware-Tuning P1

  1. Thomas Köhre/ Gunther Bigl Windows XP- und Hardware-Tunin g 10 Workshops Markt+Technik Verlag
  2. Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar. Die Informationen in diesem Produkt werden ohne Rücksicht auf einen eventuellen Patentschutz veröffentlicht. Warennamen werden ohne Gewährleistung der freien Verwendbarkeit benutzt. Bei der Zusammenstellung von Texten und Abbildungen wurde mit größter Sorgfalt vorgegangen. Trotzdem können Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden. Verlag, Herausgeber und Autoren können für fehlerhafte Angaben und deren Folgen weder eine juristische Verantwortung noch irgendeine Haftung übernehmen. Für Verbesserungsvorschläge und Hinweise auf Fehler sind Verlag und Herausgeber dankbar. Alle Rechte vorbehalten, auch die der fotomechanischen Wiedergabe und der Speicherung in elektronischen Medien. Die gewerbliche Nutzung der in diesem Produkt gezeigten Modelle und Arbeiten ist nicht zulässig. Fast alle Hardware- und Softwarebezeichnungen, die in diesem Buch erwähnt werden, sind gleichzeitig auch eingetragene Marken oder sollten als solche betrachtet werden. Umwelthinweis: Dieses Buch wurde auf chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt. Die Einschrumpffolie – zum Schutz vor Verschmutzung – ist aus umweltverträglichem und recyclingfähigem PE-Material. 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 06 05 04 03 ISBN 3-8272-6349-2 © 2003 by Markt+Technik Verlag, ein Imprint der Pearson Education Deutschland GmbH, Martin-Kollar-Straße 10–12, D-81829 München/Germany Alle Rechte vorbehalten Umschlaggrafik: WEBWO-Graphics, Marco Lindenbeck, München Lektorat: Angelika Ritthaler, aritthaler@pearson.de Herstellung: Philipp Burkart, pburkart@pearson.de Satz: mediaService, Siegen Druck und Verarbeitung: Bosch Druck, Ergolding Printed in Germany
  3. Inhaltsverzeichnis Die CD-ROM zum Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 Vorwort 11 Was lässt sich tunen?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Die Autoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Workshop 1: Den PC-Start beschleunigen 15 1.1 BIOS tunen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 1.2 Den Startvorgang bei Windows XP beschleunigen . . . . . . . . . . 19 1.3 Öffnungszeit des Startmenüs verkürzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 Workshop 2: Windows XP anpassen und optimieren 31 2.1 Windows-eigene Mittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 2.2 Mit Fremdprogrammen tunen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 2.3 Windows XP optisch anpassen durch Skins. . . . . . . . . . . . . . . . 55 Workshop 3: Schnell und sicher ins Internet 65 3.1 Die Verbindungseinstellungen optimieren. . . . . . . . . . . . . . . . . 65 3.2 Gegen Virusangriffe schützen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68 3.3 Eine Firewall einrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72 5
  4. Inhaltsverzeichnis Workshop 4: Laufwerks-Tuning 75 4.1 Virtuelle CDs auf Festplatte mit Daemon-Tools . . . . . . . . . . . . 75 4.2 Images mit CloneCD . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77 4.3 Emulation des Image . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79 4.4 Geräuscharme Laufwerke mit CD-Bremse. . . . . . . . . . . . . . . . . 82 4.5 Beschädigte Datenträger lesen mit IsoBuster . . . . . . . . . . . . . . . 84 4.6 Windows XPs interne Brennfunktion nutzen . . . . . . . . . . . . . . 88 4.7 Komprimierung und Verschlüsselung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91 Workshop 5: Das BIOS aktualisieren 95 5.1 Das Mainboard-BIOS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95 5.2 Grafikkarten-BIOS aktualisieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103 Workshop 6: Den Prozessor übertakten –Vorarbeiten 109 6.1 Was ist Overclocking (übertakten)? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 109 6.2 Kleine Begriffskunde zum Übertakten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 113 6.3 Die richtige Prozessorkühlung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115 Workshop 7: Overclocking 139 7.1 Die Multiplikatorlösung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 139 7.2 Die Veränderung des Front-Side-Bus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141 7.3 Übertakten mit System . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149 7.4 Die maximale Übertaktung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 152 7.5 Was noch zu sagen bleibt ... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156 6
  5. Inhaltsverzeichnis Workshop 8: Den Arbeitsspeicher optimal betreiben 169 8.1 Was Sie über den Arbeitsspeicher wissen sollten . . . . . . . . . . . 169 8.2 Was haben wir eigentlich drin? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 174 8.3 So tunen Sie den Arbeitsspeicher. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177 8.4 Speicherleistung überprüfen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183 Workshop 9: Grafikkarten-Tuning 187 9.1 Mehrleistung gratis: neue Treiber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187 9.2 Wir kühlen die Karte optimal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192 9.3 Die Zusatzfunktionen nachrüsten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 206 9.4 Frisch ans Werk – wir übertakten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213 Workshop 10: Lärm-Tuning und andere praktische Lösungen 223 10.1 Das Konzept . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 223 10.2 Welche Lüfter es gibt … . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226 10.3 Teil 1: Einbau des saugenden Lüfters . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 228 10.4 Teil 2: Einbau des blasenden Lüfters . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 232 10.5 Teil 3: Die Gehäusedämmung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 235 Hardware-Lexikon 255 Stichwortverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 309 7
  6. Die CD-ROM zum Buch Die CD-ROM zum Buch Zum Start einiger Programme ist ein Entpack-Programm notwendig, da sie in komprimierter Form auf der CD-ROM vorliegen. Sie finden die Programme Winzip und Winrar als Shareware-Versionen im Verzeichnis \Packer. \Workshop 1: PC Start beschleunigen ■ BootVis (Freeware) analysiert den Systemstart und stellt nötige und unnötige Programme dar. (Workshop 1\bootvis.exe) Der Unterordner finden Sie ein Programm zur Einstellung der Programme, die beim System- start ausgeführt werden (Startup Control Panel.exe), einen Bootmanager (xosl115.zip) und mit Partition Magic 7 (ENPartitionMagic7Demo.exe) eine Testversion des bekannten Partitions- managers. \Workshop 2: Windows XP anpassen und optimieren ■ TweakUI ist ein Zusatzprogramm von Microsoft und ermöglicht vielfältige Einstellungen für Windows XP. (Workshop 2\TweakUI.exe) ■ XPAntispy läßt Optionen und Programme verschwinden, die mit Microsoft Kontakt auf- nehmen können. (Workshop 2\XPAntiSpy3-Deutsch.zip) ■ Customizer XP ist ein Sharewareprogramm, welches Windows XP in Funktion und Ausse- hen anpassen kann. (Workshop 2\CustomizeXP.exe) ■ Mit StyleXP können Sie Windows XP optisch aufpeppen. (Workshop2\StyleXPInstall_1_0_1m.zip) Im Ordner weiteres finden Sie Zusatzprogramme für StyleXP. \Workshop 3: Schnell und sicher ins Internet ■ Auf der sicheren Seite können Sie mit ZoneAlarm sein. Diese Firewall ist in der vorliegen- den Version kostenlos erhältlich. (Workshop 3\ZoneAlarm.exe) ■ Das Programm Norton Antivirus 2003 ist eine kommerzielle Antivirus-Lösung aus dem Hause Symantec. Das Produkt liegt als Demoversion vor, die die benötigten Dateien aus dem Internet lädt. (Workshop 3\Norton Antivirus 2003.exe) Im Verzeichnis Weiteres finden Sie noch eine Symantec-Demo von Norton Internet Security 2003, ebenfalls als Download-Demo-Version: (nis30_nt_tw_ge.exe).
  7. \Workshop 4: Laufwerks-Tuning ■ Der Daemon bíndet sich ins System ein, um virtuelle Laufwerke zu verwalten (Workshop 4\daemon320.exe). ■ Bearbeiten können Sie die CDs mit IsoBuster (Workshop 4\IsoBuster 1.1 (All languages) Setup.exe). ■ Mit der CD-Bremse können Sie die Geschwindigkeit des CD-/DVD-ROM-Laufwerks beeinflussen. Sie finden das Programm in Workshop 4\CDBremse.exe. ■ Mit dem kostenlosen Plug-In Iso Recorder können Sie ohne eigenes Brennprogramm CDs mit Windows XP kopieren. Das Installationsprogramm finden Sie in Workshop 4\ISO- RecorderSetup.msi. \Workshop 7: Overclocking ■ Mit dem PC Mark 2002 von Mad Onion messen Sie die Systemgeschwindigkeit. Die Datei gibt’s in Workshop 7\pcmark2002.exe. ■ Die Temperaturen im Rechner und viele andere Werte überwachen Sie einfach mit Motherboard Monitor (Workshop 7\MBM5200.EXE und lokalisierte Version (Workshop 7\MBM5200Language.EXE). Im Ordner Weiteres finden Sie ein Programm zur „CPU-Kühlung“ mittels Software (cpuidlepro59.exe) und mit WCPUID ein Testprogramm zur Ermittlung der Prozessordaten (wcpu310.exe). Einige nötige Daten zum Übertakten können Sie mit den Programmen Overclo- cking Calculator (overcalc.zip) und Overclocking Rechner (OC-RechnerV15.zip) ermitteln. Workshop 8: Arbeitsspeicher optimal betreiben ■ In der Redaktion der Computerzeitschrift c’t entwickelte man das Programm CTSPD. Mit ihm lassen sich Daten von SDRAM-Speichermodulen ermitteln. (Workshop 8\ctspd092.zip) ■ Aus England stammt eines der besten Systemanalyse-Programme: Sandra. Die Version erstellt von ciando 2002a finden Sie in Workshop 8\san2002a\SETUP.EXE. \Workshop 9: Grafikkarten-Tuning ■ Als ideales Tuningprogramm für unsere Zwecke nutzen wir RivaTuner (Workshop 9\Riva- Tuner.zip). Mit dem Programm übertakten Sie fast jede Grafikkarte. ■ Um Leistungszuwachs zu messen verwendet man das Benchmarkprogramm 3DMark 2001SE (Workshop 9\3DMark2001SE.exe). Der Unterordner Weiteres enthält interessante Programme, wie R3Dtweak (R3DTweak36.exe), ein Tuningprogramm für ATI-Grafikkarten und NVMax (NVmax.exe) für NVIDIA-Grafikkarten. Die Übertaktung kann man mit dem Artifact Tester auf ihre Stabilität hin überprüfen (artifact- tester.zip) Powerstrip (pstrip-i.exe), ist ein guter Bekannter wenn es um Grafikkarteneinstellungen geht. RefreshLock (refreshlock.zip), behebt den lästigen 60 Hz Bug in Windows XP, der viele Spiele nur mit 60 Hz dahinflimmern lässt. Für versteckte Treibereinstellungen verwendet man !aTuner (!aTuner.exe). Als Goodie gibts den uralten Benchmark Final Reality (fr101.exe). Als Bonus befinden sich Szenedemos und Grafikkartendemos von ATI und NVIDIA auf der CD-ROM in den Verzeichnissen demos\ und grafikdemos\.
  8. Vorwort Vorwort Betriebssystem und Hardware tunen – für manchen Leser sicher gleich zwei Fremd- wörter in einem Satz. Um sicherzustellen, dass dies nicht so bleibt, haben Sie sich ver- trauensvoll dieses Buch gekauft. Jetzt ist es an uns Autoren dafür zu sorgen, dass Sie verstehen, wie das Betriebssystem arbeitet und wie ein Computer aufgebaut ist. Wenn man weiß, wie es funktioniert, ist es eigentlich ganz einfach! Frei nach dem Motto: Wissen ist Macht! Nichts wissen, macht nichts! (Wenn man bereit ist, es zu lernen.) Also folgen Sie uns in unserem kleinen Werkstattkurs in die Innereien von Windows XP, PC-Hardware, BIOS-Einstellungen und Software! Sie werden es nicht bereuen. Zuerst gehen wir auf Windows XP ein und werden dem aktuellen Windows etwas zu Leibe rücken. Sie werden feststellen, wie man den Systemstart beschleunigt und Win- dows XP optimiert. Sicherheit ist dabei ein wichtiger Aspekt, der bei unseren Beschrei- bungen immer ein Maßstab ist. Weiter geht es mit einem praktischen Workshop zum optimalen Umgang mit CDs und DVDs. Denn nichts verlangsamt den Zugriff auf eine CD-ROM mehr als das lang- wierige Hochfahren eines CD-Laufwerks. Da wären wir schon beim Thema Hardware. Im zweiten Teil des Buchs nehmen wir uns der Hardware im PC an. Wir erklären Ih- nen, was es mit dem Übertakten (Overclocking) auf sich hat und wie Sie (teilweise mit hauseigenen Mitteln) den PC schneller machen können. Der letzte Workshop befasst sich mit der Kühlung und Lärmdämmung. Ein guter PC sollte flüsterleise sein und die Komponenten sollten schön kühl gehalten werden. Eine schöne Tradition ist es, an dieser Stelle allen zu danken, die dieses Buch über- haupt erst möglich gemacht haben. Aufgrund der extremen Vielfalt der Möglichkeiten haben wir einige Kollegen gebeten, zu ihrem Spezialgebiet gehörige Kapitel zu übernehmen: Wir danken Alexander Gruel für die Kapitel „Windows XP anpassen und optimieren“ und „Schnell und sicher ins Internet“, Felix „Jano“ Ebert kümmerte sich um den Workshop „Windows-Startup tunen“ und Nico Kuhn nahm sich der Laufwerke an.
  9. Weiterer Dank gebührt unserer verantwortlichen Lektorin Frau Ritthaler vom Markt+Technik-Verlag sowie allen unseren Freunden und Bekannten, die uns in der Zeit der Entstehung des Buches nach Kräften unterstützt haben. Was lässt sich tunen? Wie schon zuvor festgestellt: Das Wort „tuning“ kommt aus dem Englischen. Es wurde eingedeutscht zu „tunen“ und bedeutet so viel wie „abstimmen”. Sinn des Buches soll es also sein, Ihnen ein Handbuch zur Abstimmung aller Komponenten eines Compu- tersystems zu bieten. Was lässt sich nun also „tunen”? Die Antwort ist einfach und doch kompliziert. Im Prinzip lässt sich alles an einem System noch besser auf das Restsystem und die Bedürf- nisse des Nutzers abstimmen. Angefangen bei der Boot-Geschwindigkeit und den Boot-Logos über Festplatten und Speicher, Grafikkarten und Internetzugänge bis hin zur Lautstärke und Wärmeentwicklung des Computers, von den vielfältigen Möglich- keiten der Abstimmung der verschiedensten Software ganz zu schweigen. Uns als Au- toren fällt nun die schwere Aufgabe zu, bei allen Möglichkeiten nicht die wesentlichen Dinge aus den Augen zu verlieren. Oft trifft das Tuning nur auf bestimmte Hardware- konstellationen zu, oder ein Nutzer mit besonders empfindlichen Ohren findet, dass sein Rechner nur auf besonders gefalteten 5-€-Scheinen stehend besser und ruhiger ar- beitet ... Wir werden uns in diesem Buch also auf allgemeinverständliche und eindeutig Erfolg zeigende und vor allem halbwegs sichere Tuning-Methoden beschränken. Erwarten Sie also keine Lötanleitungen zur Verbesserung der Spannungsversorgung auf dem Mainboard oder Ähnliches. Jegliche Verwendung der Tipps und Tricks in diesem Buch geschieht nichtsdestotrotz auf eigene Verantwortung. Die Autoren im kalten Herbst 2002 12
  10. Die Autoren Die Autoren Thomas Köhre studierte an der Universität Leipzig. Er ist seit mehreren Jahren als Journalist tätig. Erste journalisti- sche Pfade beschritt er, als er in den Anfangstagen des Online-Journalismus ein großes deutsches Internetmaga- zin für Computer-Hardware mitbegründete. Sein Haupt- augenmerk lag dabei immer auf die einfache Darstellung komplizierter Sachverhalte, ohne dabei die inhaltliche Tie- fe zu vernachlässigen. Im Jahr 2000 nutzte er erstmals die Möglichkeit, an einem Buch für Markt+Technik mitzuar- beiten. Inzwischen hat er mehr als ein halbes Dutzend Ar- tikel für Computerzeitschriften verfasst und ist als freier Journalist für das Redaktionsbüro LCM Network in Hohen Neuendorf bei Berlin tätig. Gunther Bigl, Diplombiologe und Journalist, arbeitet seit 1996 als Freier Journalist und Autor für die Schreibfabrik Meyer in Leipzig. Er befasst sich mit Themen aus den Bereichen Edutain- ment und Infotainment und ist Spezialist in An- leitungen zu Computerspielen. Hinzu kamen Veröffentlichungen zu den Themen Fotografie, Digitaler Videoschnitt, Computerspiele- und Hardware-Kritiken in Tageszeitungen. Die 1996 entstandene Komplettlösung von Siedler 2 wur- de aufgrund der kompetenten Lösungen und des lockeren und unterhaltsamen Schreibstils auf Anhieb ein Bestseller. Seit dieser Zeit stammen aus Gunther Bigls Feder zahlreiche Bücher zu Computerspielen, die alle bei Markt+Technik erschienen sind. 13
  11. Workshop 1 Den PC-Start beschleunigen Im ersten Kapitel stellen wir Ihnen Möglichkeiten vor, den Start des Rechners zu ver- kürzen. Wir fangen bei den BIOS-Einstellungen an und gehen dann Windows XP an den Kragen, denn einige Sekündchen sind drin! 1.1 BIOS tunen Tuning am BIOS, eine einfache und wirkungsvolle Ergänzung zu teuren Anschaffun- gen – wenn man weiß, wie! In diesem Workshop wollen wir Ihnen erklären, welche Einstellungen, die ja oft für den Laien sehr kryptisch beschrieben sind, welchen Effekt haben. Hierbei konzentrie- ren wir uns auf die wichtigsten, geschwindigkeitsrelevanten BIOS-Einstellungen. In ei- nem weiteren Teil gehen wir dann noch auf die Möglichkeit von BIOS-Updates ein. Einem frisch gekauften und fertig konfigurierten PC sollten Sie niemals blind vertrau- en. Häufig sind die BIOS-Einstellungen in den Grundeinstellungen belassen worden und Sie haben somit noch einen großen Spielraum, auch das letzte Quäntchen Leis- tung aus Ihrem PC-System herauszuholen. Als Erstes sollten Sie sich damit vertraut machen, welches BIOS eigentlich in Ihrem PC werkelt. Die gängigsten BIOS-Hersteller sind AMI und AWARD. Wir beschreiben hier die Optionen anhand eines AWARD-BIOS. Die Optionen eines AMI-BIOS sind aber mit ähnlichen Bezeichnungen versehen.
  12. Den PC-Start beschleunigen Hier geht’s ins BIOS Um ins BIOS zu gelangen, schalten Sie Ihren Rechner ein und drücken die (ENTF)-Taste. Danach sollten Sie folgenden Bildschirm sehen: Der Eingangsbildschirm Mit (BILD½)/(BILD¼) ändern Sie Einstellungen. 16
  13. BIOS tunen Standard-CMOS-Features Unter den Standard-Setup-Optionen versteht man einfache Optionen wie das Einstel- len von Datum und Zeit. In diesem Menü finden wir auch die installierten Festplatten und einige selbsterklärende Optionen, die wir hier nicht näher behandeln werden, da die Änderung hier kaum Geschwindigkeitszuwachs bringt. Advanced BIOS Features Hier wird es interessant. Um die Zeit zu optimieren, in der der Computer alle Selbst- tests und alle Geräteinitialisierungen vorgenommen hat, sollten Sie sich die folgenden Optionen näher zu Gemüte führen: Das steckt hinter dem Menüpunkt Advanced BIOS Features Standardmäßig werden verschiedene Tests vom PC durchgeführt. Diese sind es aller- dings nicht wert, dass man sie ständig aktiviert lässt. Gibt es Probleme, kann man die Tests auf dem gleichen Wege wieder aktivieren. ■ Virus Warning: Das BIOS schützt den Rechner vor Boot-Sektorviren, verhindert aber gleichzeitig das Installieren eines Betriebssystems. Außerdem sind alles Virenprogramme wesentlich sicherer als dieser hardwareseitige Schutz. Deshalb: Disabled. ■ CPU L1 & L2 Cache: Enabled – das bringt Leistung! ■ Quick Power-ON Selftest: Aktiviert man diesen Schnelltest, wird der Systemspeicher nur schnell durchgetestet und man spart beim Hochfahren des Rechners viel Zeit. ■ First Boot Device: Ist das Betriebssystem installiert und Sie haben keine Ambitio- nen, den Rechner anderweitig (etwa über CD-ROM) zu booten, sollten Sie hier HDD-0 einstellen 17
  14. Den PC-Start beschleunigen ■ Findet das BIOS auf der Festplatte kein Betriebssystem vor, versucht es den Rech- ner von einer anderen Quelle zu booten. Stellen Sie hier das gewünschte Gerät ein. Sie können über Netzwerk, von einer SCSI-Platte, von CD-ROM oder vom Diskettenlaufwerk booten. ■ Boot other Device: Das BIOS sucht nach möglichen anderen Geräten, die ein Betriebssystem beinhalten können, wenn alle Vorversuche fehlgeschlagen sind. Disabled. ■ Bootup Floppy Seek: Das System sucht beim Hochfahren nach dem Diskettenlauf- werk. Deaktivieren Sie diese Funktion und sparen Sie damit wertvolle Zeit. Disabled. ■ Gate A20 Option: Diese Option sollten Sie auf Fast einstellen ■ Typematic Rate Setting: Enabled. In den nun freigegebenen Feldern können Sie die Anschläge Ihrer Tastatur anpassen. ■ Typematic Rate: Hier können Sie die Anzahl der Buchstaben angeben, die das System bei gehaltener Keyboard-Taste auslösen soll. ■ Typematic Delay: Hier stellen Sie die Zeit ein, die zwischen zwei Tastenanschlä- gen vergehen soll, bevor das System den Anschlag als „neu“ wertet und den neuen Buchstaben „schreibt“. Das bedeutet: Vergeht weniger als die eingestellte Zeit zwischen dem Betätigen der Beispielstaste „A“ und dem Betätigen der Taste „B“, schreibt das System nur „A“ und „verschluckt „B“. Advanced-BIOS-Setup-Bildschirm Weitere Einstellungen nehmen Sie hier vor 18
  15. Den Startvorgang bei Windows XP beschleunigen ■ Die Einstellungen Video BIOS cacheable und System BIOS cacheable sollten auf Enabled gestellt werden. ■ Um die Grafikleistung zu verbessern, setzen Sie die Option Video RAM cacheable gleichfalls auf Enabled. ■ Die AGP-Aperture Size setzen Sie auf 128 Mbyte, wenn Sie mindestens 256 Mbyte Arbeitsspeicher eingebaut haben. Speichern Sie die Werte zum Schluss immer ab! Sichern Sie zum Schluss immer Ihre geänderten Einstellungen 1.2 Den Startvorgang bei Windows XP beschleunigen Windows XP lädt routinemäßig viele überflüssige Dienste und Startparameter. Diese verlangsamen das Hochfahren des Betriebssystems oft gewaltig und bieten zum Tunen viel Spielraum. Im folgenden Text finden Sie eine Auswahl der wichtigsten Tuning- Möglichkeiten. Optimieren der Startdateien Windows XP kann den Startvorgang beschleunigen, indem es die benötigten Dateien für einen Start des Systems auf der Festplatte optimal nebeneinander anordnet und de- fragmentiert. Diese Funktion ist bei allen Windows-XP-Versionen standardmäßig aktiviert. Falls Sie nachprüfen wollen, ob die Funktion aktiviert ist, führen Sie folgende Schritte durch: 19
  16. Den PC-Start beschleunigen 1 Starten Sie den Registrierungseditor Ihres Rechners, indem Sie bei Start/Ausfüh- ren den Text regedit eingeben und mit OK bestätigen. 2 Navigieren Sie in dem linken Abschnitt des Registrierungseditors zu dem Schlüssel HKey_Local_Machine/Software/Microsoft/Dfrg/BootOptimizeFunction . Rechts sehen Sie die Werte 3 Im rechten Abschnitt des Registrierungseditors sollte nun der Eintrag Enable vor- handen sein. 4 Die Funktion ist aktiviert, wenn hinter Enable ein Y erscheint. Falls dort kein Y steht, folgen Sie den weiteren Schritten. 5 Doppelklicken Sie auf diesen Eintrag und ändern Sie in dem erscheinenden Ein- gabefeld den vorhandenen Wert in ein Y um. 6 Um den Vorgang abzuschließen, bestätigen Sie Ihre Eingabe mit einem Klick auf OK. Natürlich können Sie jederzeit die Funktion wieder deaktivieren, indem Sie das Y auf den vorherigen Wert abändern. 20
  17. Den Startvorgang bei Windows XP beschleunigen Boot-Optionen editieren Windows XP bietet ihnen einen praktischen Dialog zum Konfigurieren des Boot-Vor- gangs. In diesem können Sie die Reihenfolge und Größe der Boot-Partitionen und das Verhalten bei Systemfehlern bestimmen. 1 Öffnen Sie die Systemsteuerung, indem Sie auf Start/Systemsteuerung klicken. 2 Doppelklicken Sie in der Systemsteuerung auf das Symbol mit dem Namen System. 3 Klicken Sie in dem erscheinenden Dialogfenster auf die Registerkarte Erweitert. 4 Öffnen Sie die Einstellungen von Starten und Wiederherstellen in der unteren Hälfte des Dialogfensters. Klicken Sie auf Bearbeiten, um die Datei Boot.ini zu öffnen Der Dialog ist recht übersichtlich gehalten, so dass Sie keine größeren Probleme bei der Konfiguration haben dürften. 21
  18. Den PC-Start beschleunigen Mehrere Betriebssysteme (Multiboot) Es ist immer praktisch, auf einem Rechner mehrere Betriebssysteme zur Verfügung zu haben. So kann man ältere Programme jederzeit auf einem älteren Betriebssystem be- nutzen und hat zusätzlich im Notfall immer ein Ersatzbetriebssystem. Bei Windows XP gibt es hinsichtlich der Erstellung von mehreren Partitionen keine Unterschiede zu früheren Windows-Versionen. Sie könnten daher die folgende Anlei- tung zum Verwalten mehrerer Betriebssysteme bereits kennen. Gehen Sie so vor, um neben Windows XP andere Betriebssysteme auf Ihrem Rechner zu installieren: 1 Legen Sie zunächst für jedes Betriebssystem, das Sie installieren wollen, eine eigene Partition an. Dies können Sie entweder mit Fdisk ohne zusätzliche Soft- ware oder mit einem Programm wie Partition Magic erledigen. Generell ist aber die Software Partition Magic einfacher zu handhaben als Fdisk, weil man mit Fdisk die Partitionen nur vor einer vorherigen Formatierung verändern kann. 2 Empfehlenswert ist es, neben den Partitionen für die Betriebssysteme auch noch Partitionen für Programme und eigene Dateien anzulegen. Sie können dann ohne Datenverluste eine Partition mit einem Betriebssystem formatieren, falls dies notwendig ist. 3 Die Entscheidung für ein gemeinsames Dateisystem der Partitionen hängt davon ab, welche Betriebssysteme Sie verwenden wollen. Verwenden Sie Windows 98 oder ME, können Sie zwischen FAT32 und FAT16 wählen. Bei den Windows- Versionen 95 oder NT müssen Sie sich für Fat16 entscheiden. Wollen Sie nur Windows XP und Windows 2000 verwenden, können Sie auch noch das Datei- system NTFS in die Auswahl einschließen. Verwenden Sie immer nur ein gemeinsames Dateisystem für Ihre Windows-Versionen, sonst gibt es eventuell Probleme beim Lesen von Dateien zwischen den Betriebssystemen. 4 Haben Sie die Partitionen erstellt und das Dateisystem festgelegt, installieren Sie einfach nacheinander die Betriebssysteme, die Sie verwenden wollen. Die Betriebssysteme sollten Sie in aufsteigender Reihenfolge nach Ihrem Herstel- lungsdatum installieren. 5 Booten Sie danach den Rechner neu, so können Sie am Start bequem auswählen, mit welchem Betriebssystem Sie arbeiten möchten. 22
  19. Den Startvorgang bei Windows XP beschleunigen Suche nach Freigaben im Netzwerk verlangsamt den Start Bei jedem Start von Windows XP wird nach freigegebenen Ordnern und Dateien in ei- nem Netzwerk gesucht. Dies kostet viel Rechenzeit und ist nicht einmal sinnvoll, da Windows XP selbst dann nach freigegebenen Dateien und Ordnern sucht, wenn Sie überhaupt kein Netzwerk besitzen. Fast kein Rechner braucht beim Startvorgang die Daten von anderen Rechnern aus dem Netzwerk, um hochfahren zu können. Um diese Suche zu deaktivieren, führen Sie folgende Schritte aus: 1 Öffnen Sie den Arbeitsplatz und klicken Sie im Menü Extras auf Ordneroptionen. 2 Wählen Sie im erscheinenden Dialog die Registerkarte Ansicht aus. 3 Deaktivieren Sie hier die Einstellung Automatisch nach Netzwerkordnern und Druckern suchen. Ist das Häkchen an, dauert der Start länger 23
  20. Den PC-Start beschleunigen 4 Bestätigen Sie mit OK, und Windows XP wird die Suche beim nächsten Startvor- gang unterlassen. Natürlich können Sie jederzeit die Funktion wieder aktivieren, indem Sie die Einstel- lung Automatisch nach Netzwerkordnern und Druckern suchen wieder aktivieren. Persönliche Meldung beim Systemstart einstellen Als eventuell witzige Startmeldung oder Infotext zu einer Firma können Sie Ihre eigene Startnachricht bei Windows XP kreieren. Die eingestellte Meldung wird bei jedem Sys- temstart nach der Anmeldung angezeigt. Den erscheinenden Text können Sie frei bestimmen, allerdings kann man ihn nur mit einem Eingriff in die Registry von Windows XP erstellen. 1 Starten Sie den Registrierungseditor Ihres Rechners, indem Sie bei Start/Ausfüh- ren den Text regedit eingeben und mit OK bestätigen. 2 Navigieren Sie in dem linken Abschnitt des Registrierungseditors zu dem Schlüssel HKey_Local_Machine/Software/Microsoft/Windows NT/CurrentVersion/Winlogon. 3 Im rechten Abschnitt des Registrierungseditors sollte nun der Eintrag Legal- NoticeCaption vorhanden sein. 4 Überprüfen Sie, ob hinter diesem Eintrag als Wert ein Name zugeordnet ist. 5 Ist dies nicht der Fall, doppelklicken Sie auf den Eintrag LegalNoticeCaption und ersetzen Sie in dem erscheinenden Texteingabefeld den vorhandenen Wert mit einem Benutzernamen. Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit einem Klick auf OK. 6 Neben dem Eintrag LegalNoticeCaption sollte auch der Eintrag LegalNoticeText vorhanden sein. Doppelklicken Sie auf diesen Eintrag. 7 Geben Sie in das nun erscheinende Eingabefeld den Text ein, der bei einem Sys- temstart erscheinen soll. 8 Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit OK, und Windows XP wird ihnen bei dem nächs- ten Systemstart die eingegebene Meldung anzeigen. 24
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